RHEINTACHO Was verbirgt sich hinter Auto-sync? Diese smarte Funktion nutzt einen Laserstrahl für die Ermittlung der Synchronisierungsfrequenz. Und zwar ohne manuelle Einstellung oder externe Sensorsignale. Auf das zu messende Objekt wird einfach eine Reflexmarke angebracht. Mittels einem von Rheintacho entwickelten intelligenten Sende-/Empfangssystem per Laserstrahl synchronisiert sich die Blitzfrequenz des Stroboskops über diese Reflexmarke automatisch. Mithilfe der Reflektion des Laserstrahls wird die Umdrehungsgeschwindigkeit innerhalb kürzester Zeit ermittelt.
Inzwischen bietet der Freiburger Messtechnikhersteller bereits zwei Modelle mit der Auto-sync Laserfunktion:
- RT Strobe pocketLED Laser: das universelle Handstroboskop im kompakten Format
- RT Strobe super qbLED: das portable high-end Modell, mit überwältigender Lichtstärke und umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten.
Beide Geräte haben einiges gemeinsam: Die Handstroboskope ermöglichen die berührungslose Drehzahl- oder Frequenz-Messung sich bewegender Objekte mit höchster Präzision. Beide Messgeräte setzen neue Maßstäbe hinsichtlich Leistung, Funktionalität und Bedienbarkeit. Und: Beide Messgeräte sind mit der Auto-sync Laserfunktion ausgerüstet.
Die innovative Auto-sync Laserfunktion – Quantensprung für die Drehzahlmessung
Die Stroboskope mit der neuen Auto-sync Laserfunktion bedeuten einen enormen Fortschritt für die Geräteinspektion, Wartung und Maschinenkontrolle. Nie zuvor war die Stroboskop-Anwendung so einfach, sicher und schnell: Die manuelle Einstellung der Synchronisierungsfrequenz entfällt. Der Benutzer richtet das Gerät nur noch auf die Reflexmarke des zu prüfenden Objektes und schon ist die Bewegung des Zielobjektes wie eingefroren. Der Anwender erhält das gewünschte Standbild für die Diagnose.
Beispielsweise bei der Papierfertigung – wenn die Prüfung schnell gehen muss, um Produktionsschäden, Maschinenstillstand und hohe Ausfallkosten zu vermeiden – zeigt sich der Nutzen unmittelbar: Ohne Prozessunterbrechung kann der Anwender während der Rotation, Bewegung oder auch Vibration Fehler und Defekte aufspüren.
Die Auto-sync Laserfunktion ermöglicht die Systeminspektion über den kompletten Drehzahlbereich des Prüfzyklus ohne umständliche Nachjustierung und sichert so den 24/7-Betrieb. Zudem gewährleistet der redundant ermittelte Wert absolute Messsicherheit.
Für jede Anforderung das passende Gerät
Die wesentlichen Unterschiede liegen in Lichtstärke, Gewicht, Bedienung, Spannungsversorgung und Schutzklasse.
RT Strobe super qbLED – high-end ohne Kompromisse
Das extrem lichtstarke Profigerät: 118 Hochleistungs-LEDs sorgen für eine überragende Ausleuchtfläche und absolut genaue Messergebnisse. Das besonders leistungsfähige Stroboskop erreicht eine Frequenz von 300.000 Blitzen pro Minute und bis zu 8000 Lux.
Das robuste Handstroboskop mit der Schutzklasse IP30 wurde besonders für die Einsatzbereiche Inbetriebnahme, Wartung und Inspektion in anspruchsvollen industriellen Umgebungen entwickelt. Optional ist ein einfach aufziehbarer Kantenschutz erhältlich.
Dank seines ergonomischen Griffs liegt das nur knapp über 1 kg leichte Stroboskop optimal in der Hand. Bei Bedarf lässt sich an der Unterseite des Gerätes ein Stativ anbringen. Die Einstellungsmöglichkeiten auf der Rückseite sind übersichtlich angeordnet und unterstützen die einfache Bedienbarkeit. Das Display mit Hintergrundbeleuchtung sorgt auch bei ungünstigen Umgebungsbedingungen für gute Lesbarkeit.
Das Handstroboskop bietet einen Standard- und Profimodus an – umschaltbar je nach der individuellen Anforderung. Im Standard-Modus lassen sich sämtliche Standardanwendungen schnell und einfach ohne Vorkenntnisse ausführen. Der Profi-Modus ermöglicht spezifische Messungen, beispielsweise zeitversetztes Blitzen oder eine Zeitlupenfunktion.
Die Speicherfunktion »Memory« erlaubt die Sicherung von bis zu 5 Einstellungen.
Die Verwendung des Lasers ist mit oder ohne Triggerstecker möglich. Im Lieferumfang sind ein Ladenetzteil mit Steckersatz, Triggerstecker, Reflexmarken, Griff und Koffer enthalten. Der integrierte leistungsfähige Lithium-Ionen-Akku ermöglicht einen Dauerbetrieb von bis zu 7 Stunden.
RT Strobe pocketLED Laser – leistungsstark und kompakt
Der extrem flexible Allrounder: Mit dem neuen Modell im praktischen Taschenformat ist ein multifunktionales Gerät zu einem ausgesprochen attraktiven Preis verfügbar. Es vereint ein
LED-Stroboskop und Lasertachometer in einem Gerät. Das LED-Stroboskop dient der Visualisierung von Bewegungsabläufen. Das Lasertachometer ermöglicht die berührungslose Drehzahlmessung.
Das portable Multifunktionsgerät blitzt im Stroboskop-Modus mit bis zu 999.999 Blitzen pro Minute und zählt zu den leistungsfähigsten seiner Klasse. Die quarz-genaue Steuerung liefert absolut präzise Blitze. 6 extrem helle und gleichzeitig langlebige LEDs sorgen für die hervorragende Ausleuchtung einer kreisförmigen Fläche für hohe Messgenauigkeit.
Das besonders leichte und ergonomisch konstruierte Gerät im kompakten Format ermöglicht die Bedienung mit einer Hand. Der LED-Kopf aus Metall, das widerstandsfähige Gehäuse, ein verschraubtes Batteriefach und das zusätzliche Elastomerholster stehen für eine hervorragende Stabilität. Die IP65 Kennzeichnung – geschützt vor Staub und Feuchtigkeit – gewährleistet den bedenkenlosen Einsatz bei anspruchsvollen Industriebedingungen sowie im Außenbereich.
Der Anwender erkennt sofort an den unterschiedlichen Farben der Hintergrundbeleuchtung den ausgewählten Modus: Tachometer oder Stroboskop. Das intelligente zweistufige Bedienkonzept bietet ebenfalls zwei Optionen: den Standard- und den Profimodus. So lässt sich leicht zwischen den Anwendungen im Daily Business und speziellen Messaufgaben wechseln. Die Bedienung ist einfach: Sämtliche Standardanwendungen lassen sich schnell und ohne Vorkenntnisse ausführen.
Auch beim Thema Trigger setzt der innovative Messtechnikhersteller auf die Erfüllung der individuellen Anwenderbedürfnisse: Das Gerät ist optional in einer Geräteversion mit Trigger- oder ohne Triggerschnittstelle erhältlich.
In der Trigger-Version lässt sich das Stroboskop via Kabel mit der zu beobachtenden Anlage verbinden. Die Triggerschnittstelle ist als kombinierte Ein- und Ausgangsschnittstelle ausgeführt. Der Triggerausgang bietet die Möglichkeit, eine im Stroboskop eingestellte Blitzfrequenz zur Ansteuerung an eine externe Anlage zu übergeben. (Foto: Rheintacho)